Morbus Crohn Informationen

 

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Morbus Crohn

Synonym: sklerosierende, chronische Enteritis, Ileitis terinalis, Ileitis regionalis Crohn, narbenbildende Enteritis.

Neben der Colitis ulcerosa ist der Morbus Crohn die am häufigsten auftretende chronische Erkrankungen des Darms.

Ist statt der oft mit Nebenwirkungen verbundenen Cortisontherapie eine homöopathische Behandlung möglich?

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn (M. Crohn) ist eine chronische Entzündung des Darms, deren Ursache bis heute nicht geklärt ist. In 40% aller Fälle ist ausschließlich das terminale Ileum befallen (Ileitis terminalis). Rund 300.000 Menschen sind in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen. Morbus Crohn, wie auch Colitis ulcerosa beginnen meist vor dem 30. Lebensjahr. Die Erkrankung verläuft gewöhnlich schubweise, oft mit vermehrten Beschwerden im Frühjahr und Herbst. Es kommen aber auch beschwerdefreie Intervalle von mehreren Jahren vor. Aktuellen Presseberichten zufolge wird derzeit als Ursache der Erkrankung eine "Autoimmunkrankheit" diskutiert.

Typische Symptome von Morbus Crohn

sind blutige-schleimige Durchfälle oftmals verbunden mit krampfartigen Bauchschmerzen.
Die Darmschleimhaut ist unterschiedlich stark entzündet, es kann die gesamte Darmwand betroffen sein. Während die Entzündungsherde bei der Colitis ulcerosa auf die oberflächliche Schleimhaut des Enddarms und Dickdarms beschränkt bleiben, betrifft der Morbus Crohn auch tiefere Schichten der Darmwand und kann im gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After auftreten. Zwischen den erkrankten Darmabschnitten liegen häufig gesunde Regionen.

Neben rheumaähnlichen Gelenkschmerzen kann der Morbus Crohn auch zu chronischen Darmverengungen und bedrohlichen Darmverschlüssen führen. Eine Operation ist hier meist nicht mehr zu. Oftmals bilden sich auch Verbindungsgänge (Fisteln) zu anderen Organen oder zum umgebenden Gewebe. Diese können blind enden und zur Ausbildung von Abszessen, auf die Fieber und Schmerzen hinweisen, führen.

Diagnostik von Morbus Crohn

Die Darmspiegelung steht im Mittelpunkt der Diagnostik dieser Erkrankung. Dabei werden mit dem Endoskop kleine Gewebeproben entnommen, die genauen Aufschluss über die Art der Erkrankung geben und eventuelle Krebszellen aufspüren können. Insbesondere zur Betrachtung der Schleimhaut des Dünndarms eignet sich eine neue Untersuchungsmethode in Form einer Miniaturkamera, die der Patient wie eine Tablette verschluckt und auf natürlichem Wege wieder ausscheidet. "Unterwegs" fotografiert die winzige Kamera alle zwei Sekunden die Wände des Verdauungstraktes und überträgt die aufgezeichneten Bilder zur Auswertung auf einen Computer. Der Dünndarm ist mit dem Endoskop vom Enddarm aus nur zum Teil einsehbar.

Traditionelle Behandlungsverfahren bei Morbus Crohn

Diese beschränken sich fast ausschließlich auf die Bekämpfung der Symptome - eine ursächliche Therapie ist - laut Schulmedizin - noch nicht möglich. Als Medikamente kommen Cortisone, sogenannte Aminosalicylate (Sulfasalazin) und Immunsuppressiva (Azathioprin) zum Einsatz. Auch soll eine Ernährungstherapie in Form der "Elementardiät" aus reinen Aminosäuregemischen helfen. Darüber hinaus werden zunehmend Substanzen aus der immunologischen Grundlagenforschung erprobt, wie zum Beispiel die auch in der Rheumatherapie eingesetzten Antikörper gegen den Botenstoff TNF- Daneben kommen oftmals Naturheilverfahren, Homöopathie und Akupunktur zum Einsatz. Diese können aber - laut Schulmedizin - die traditionelle Behandlungsmethode nicht ersetzen.

Operationen werden oft notwendig

Die meisten Patienten mit Morbus Crohn müssen im Laufe ihres Lebens immer wieder operiert werden. Dabei gilt die Maxime: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich vom Darm wird entfernt. Bei der Colitis Ulcerosa hingegen kann bei schwerem Verlauf eine Entfernung des gesamten Dickdarms erwogen werden.

Eine homöopathische Behandlung von Morbus Crohn sieht so aus:

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